Mitgliederinformationen

Anmelden

Diese Seite beinhaltet Informationen die nur für angemeldete Innungsmitglieder abrufbar sind.

„Dienstrad bleibt attraktives Instrument zur klimafreundlichen Mobilität“

Obermeister Franz-Josef Feldkämper und seine Kollegen sind erleichtert über den Erlass.

Bundesfinanzministerium schafft Klarheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

KREIS STEINFURT. Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die das Leasing von Dienstfahrrädern nutzen, können aufatmen. Mit einem Erlass hat das Bundesfinanzministerium Klarheit über den steuerlichen Umgang mit dem Kauf eines zunächst geleasten Zweirads geschaffen. „Nach dem Erlass ist klar: Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben Rechtssicherheit für den Fall, dass ein Arbeitnehmer das Fahrrad nach Ablauf der Leasinglaufzeit kaufen möchte“, sagt Franz-Josef Feldkämper, Obermeister der Zweiradmechaniker-Innung Steinfurt. „Somit ist und bleibt das Dienstrad ein attraktives Instrument zur klimafreundlichen Mobilität.“ Zum Hintergrund: In den vergangenen Jahren hat sich das Konzept des Dienstrades zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt. So können Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern für den Weg zur Arbeit E-Bikes zur Verfügung stellen, steuerliche Vorteile geltend machen. Gleichzeitig haben sie mit dem Angebot eines Leasing-Rades für ihre Mitarbeiter ein attraktives Instrument zur Personalbindung zur Verfügung. In Nordrhein-Westfalen kam es nun zu Problemen, wenn ein Arbeitnehmer nach Ablauf der Leasing-Laufzeit sein E-Bike kaufen wollte. Denn die oberste NRW-Finanzbehörde hat den Marktwert für Diensträder am Leasingende auf pauschal 40 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung festgelegt. „Das war deutlich mehr als bisher von den Bundesbehörden akzeptiert worden war“, erklärt Franz-Josef Feldkämper. Daraus ergab sich ein Problem für Dienstrad-Nutzer und Arbeitgeber: Erwarben sie das Dienstrad zu einem niedrigeren Gebrauchtverkaufspreis, entstand ein sogenannter geldwerter Vorteil, der so-wohl steuer- als auch sozialversicherungspflichtig war. „Viele Unternehmen auch im Kreis Steinfurt waren verunsichert und haben ihre Dienstrad-Programme für Mitarbeiter eingefroren“, so der Obermeister der Zweiradmechaniker-Innung. Nun hat sich das Bundesfinanzministerium eingeschaltet und mit seinem Erlass vom 17. November 2017 für Klarheit gesorgt: Der Kauf eines zuvor geleasten Dienstrades darf ab sofort nach § 37b des Einkommenssteuergesetzes von dem Provider, der das Konzept abwickelt, versteuert werden. „Im Klartext bedeutet das, dass der Gebrauchtpreis am Ende der Leasinglaufzeit auf 13 bis 17 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung festgesetzt wird und die Differenz zu 40 Prozent pauschal vom Provider versteuert wird. Dienstrad-Nutzer und Arbeitgeber sind auch weiterhin von Sozialversicherungsabgaben befreit“, so Franz-Josef Feldkämper. Die Zweiradmechaniker-Innung reagiert mit großer Erleichterung auf den Erlass. „Gerade angesichts der aktuellen Debatte um E-Mobilität ist der Bedarf nach Dienst-E-Bikes groß. Dank der Regelung bleibt es dabei, dass es für Arbeitnehmer nach wie vor vorteilhafter ist, ein Rad über ihren Arbeitgeber zu nutzen“, so Franz-Josef Feldkämper. „Das Wichtigste aber ist, dass alle Beteiligten nun Rechtssicherheit haben.“

Zweirad-Mobilitätsmesse 2017

Hier finden Sie Impression der Zweirad-Mobilitätsmesse 2017

Fahrspaß auf zwei Rädern im Autohaus

Und ab geht die Post: Im Beisein von Frank Tischner (l., Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf), Innungsobermeister Franz-Josef Feldkämper (2.v.l.), Michael Hemelt (2.v.r., Geschäftsführer Senger-Gruppe) und Alfred Engeler (r., KH-Bereichsleiter Innungen) nahmen Dr. Klaus Effing und Anja Karliczek am Stand von Motorrad Ibbenbüren Platz auf einer schmucken Maschine.

Zweirad-Mobilitätsmesse der Zweiradmechaniker-Innung stößt auf große Resonanz

KREIS STEINFURT/RHEINE. Über einen regen Besucherandrang freuten sich einmal mehr die Betriebe der Zweiradmechaniker-Innung Steinfurt. Zum dritten Mal hatten sie zur Zweirad-Mobilitätsmesse eingeladen – und viele Gäste strömten am Sonntag ins Autohaus Senger in Rheine, um sich über die neuesten Trends in puncto Zweiräder mit und ohne Motoren zu informieren. Während der offiziellen Eröffnung unterstrich Landrat Dr. Klaus Effing die Bedeutung der Mobilität auf zwei Rädern gerade für den Kreis Steinfurt. Beim anschließenden Rundgang informierte sich der Landrat gemeinsam mit Anja Karliczek, Geschäftsführerin der CDU-Bundestagsfraktion, bei den Ausstellern vor Ort über deren Angebot. Anzuschauen und auszuprobieren gab es für die Besucher der Zweirad-Mobilitätsmesse alles vom E-Bike bis zum Motorrad, vom behindertengerechten Dreirad bis zum Mountainbike.

Vorteile einer Innungsmitgliedschaft

Werbemittel für die Imagekampagne Handwerk

Ziel der Imagekampagne des Handwerks ist es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks zu verdeutlichen und Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Der Claim „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ thematisiert Größe, Innovationskraft, Vielfalt und Lebensnähe des Handwerks.

Wenn Sie auch weiter das Handwerk in den Fokus der Öffentlichkeit bringen wollen, wenn Sie  mit Ihren Firmenautos, an Ihrem Schaufenster oder auf der Verkaufstheke zeigen wollen, dass Sie zu einem Wirtschaftsbereich gehören, der groß und vielfältig, aber immer auch nah an den Menschen ist, dann können Sie hier weitere Werbeartikel bestellen:

Aktuelle Informationen vom Verband für das Zweiradmechaniker-Handwerk

Über den Bundesverband für das Zweiradmechaniker-Handwerk erhalten Sie aktuelle Informationen. Für Mitgliedsbetriebe der Zweiradmechaniker-Innung Steinfurt gibt es darüber hinaus im geschützten Bereich exklusive Informationen und Unterlagen.

© 2018 KH Steinfurt-Warendorf